Wenn du online einen QR-Code erstellst, wirst du früher oder später gefragt, ob er statisch oder dynamisch sein soll. Das Muster sieht gleich aus: Was sich ändert, ist das, was nach dem Druck passiert. Diese Anleitung erklärt den Unterschied in zwei Minuten und hilft dir bei der Wahl, damit du Monate später nichts neu drucken musst.
Was ein statischer QR-Code ist
Bei einem statischen QR-Code steht die Information direkt im Muster: eine Webadresse, ein Text, ein WLAN-Passwort. Wer ihn scannt, liest genau diesen Inhalt.
- Er funktioniert für immer: Er hängt von keinem Dienst ab, nicht einmal von der Seite, die ihn erstellt hat.
- Er lässt sich nicht ändern. Ändert sich die Adresse, ist der gedruckte Code wertlos.
- Scans lassen sich nicht zählen, weil niemand sieht, wer ihn scannt.
- Je länger der Inhalt, desto dichter und schwerer lesbar wird das Muster.
Was ein dynamischer QR-Code ist
Ein dynamischer QR-Code enthält eine kurze Adresse, die der Dienst verwaltet, mit dem du ihn erstellst. Beim Scannen geht es über diese Adresse zu dem Ziel, das du festgelegt hast. Das Ziel kannst du jederzeit ändern: Der gedruckte Code bleibt gleich.
- Du änderst Link, Speisekarte oder Datei, ohne neu zu drucken.
- Du siehst, wie viele Scans du bekommst, an welchen Tagen, zu welcher Uhrzeit, aus welchen Ländern und von welchen Geräten.
- Das Muster bleibt einfach, weil nur eine kurze Adresse darin steckt.
- Du kannst ihn pausieren oder ihm ein Ablaufdatum geben.
- Er hängt vom Dienst ab, der ihn verwaltet: Wird das Konto geschlossen, funktioniert der Code nicht mehr. Deshalb ist die Wahl des Dienstes wichtig.
Die Unterschiede kurz erklärt
- Ändern nach dem Druck: statisch nein, dynamisch ja.
- Scan-Statistiken: statisch nein, dynamisch ja.
- Funktioniert auch, wenn der Dienst endet: statisch ja, dynamisch nein.
- Lesbarkeit: Das dynamische Muster ist einfacher, vor allem bei langem Inhalt.
- Kosten: Statisch ist überall kostenlos, dynamisch hat meist Grenzen oder ein Abo.
Welchen du wählen solltest
Stell dir eine einzige Frage: Könnte sich dieser Code nach dem Druck ändern müssen?
- Dynamisch für alles, was sich ändert oder was du messen willst: die Speisekarte eines Restaurants, Flyer und Plakate, Visitenkarten, Verpackungen, Kampagnen, Events, ein Link zu einer Seite, die sich ändern kann.
- Statisch für Inhalte, die sich nie ändern und die du nicht messen musst: das WLAN zu Hause, ein kurzer Text, ein privater Kontakt, ein internes Etikett.
Der typische Zweifel: „Ich drucke ihn auf tausend Flyer.“ Wenn tausend Exemplare im Umlauf sind, nimm den dynamischen. Ein Fehler im Link, den du nach dem Druck entdeckst, kostet mit einem statischen Code tausend Flyer.
Woran du einen dynamischen QR-Code erkennst
Scanne ihn und sieh dir die Adresse an, bevor sich die Seite öffnet. Ist es eine kurze Adresse des Dienstes (etwa qr.denqr.com/abc123), ist er dynamisch. Ist es direkt die Zielseite, ist er statisch.
So funktioniert es mit DenQr
Mit DenQr erstellst du statische QR-Codes ohne Grenzen und ohne Abo. Dynamische QR-Codes gibt es im Free-Tarif (bis zu 3, je 500 Scans, 6 Monate aktiv) und in den Tarifen Starter (ab 5,99 € im Monat) und Pro (ab 9,99 € im Monat), die mehr davon enthalten, ohne Scan-Limit und ohne Ablauf. Alle Details findest du auf der Seite Preise.
Probier es gleich mit einem QR-Code für eine Website aus: Du erstellst ihn, druckst ihn und änderst das Ziel im Dashboard, wann immer du willst. Das klappt auch für eine PDF oder eine digitale Speisekarte.